Völlig hemmungslos – Donald Trump schwärmt von Nicki Minajs Arsch
Wenn die Welten von hochkarätigem US-Rap und Spitzenpolitik aufeinandertreffen, ist Chaos meist vorprogrammiert. Doch was sich kürzlich im US-Bundesstaat Michigan abspielte, sorgt selbst bei hartgesot...

Bei einem Wahlkampfauftritt in Michigan sorgte Donald Trump mit einem expliziten Kompliment für das Gesäß von Nicki Minaj für Aufsehen. Die Rapperin, die als bekennende Unterstützerin des Republikaners gilt, wird intern sogar als mögliche neue Pressesprecherin gehandelt.
Wenn die Welten von hochkarätigem US-Rap und Spitzenpolitik aufeinandertreffen, ist Chaos meist vorprogrammiert. Doch was sich kürzlich im US-Bundesstaat Michigan abspielte, sorgt selbst bei hartgesottenen Hip-Hop-Fans für ungläubiges Kopfschütteln. US-Präsident Donald Trump, der sich mitten im Wahlkampf für die anstehenden Zwischenwahlen befindet, nutzte eine Rede vor versammelter Kulisse für ein Kompliment der ganz speziellen Art – und adressierte dabei keine Geringere als die Rap-Queen Nicki Minaj.
Ungewöhnliches Lob auf offener Bühne in Michigan
Der eigentliche Anlass war eine klassische Wahlkampfveranstaltung der Republikaner. Trump referierte zunächst über den republikanischen Senator Jon Husted und kam dabei überraschend auf dessen Kehrseite zu sprechen. Vor dem Publikum stellte er sogleich klar, dass er sich die Rückansicht von Männern für gewöhnlich nicht genauer ansehe, sondern seinen Blick auf Frauen beschränke. Dieser Gedankengang schien bei ihm jedoch sofort eine Assoziation auszulösen – denn im Saal saß die 43-jährige Hitmakerin.
Ohne Umschweife ließ Trump das Mikrofon sprechen: „Ach so, ich habe vorhin auf einen wirklich schönen Arsch geschaut: Nicki Minaj.“ Das Gesäß der Ausnahmekünstlerin sei schlichtweg kaum zu übersehen, führte er unverblümt weiter aus. Um dem bizarren Schauspiel die Krone aufzusetzen, forderte er die Rapperin direkt auf, sich von ihrem Platz zu erheben. Nicki Minaj zögerte nicht lange, kam der Aufforderung nach, stand auf und winkte lächelnd in die Menge. Clips dieser absurden Szene verbreiteten sich binnen weniger Minuten wie ein Lauffeuer auf sämtlichen Social-Media-Plattformen.
Eingeschworene Allianz: Die Rapperin und der Politiker
So überraschend der explizite Kommentar für Außenstehende wirken mag, die gegenseitige Sympathie zwischen den beiden Persönlichkeiten kommt nicht aus dem Nichts. Nicki Minaj hat in der Vergangenheit mehrfach öffentlich ihre Unterstützung für Donald Trump bekundet und sich selbst bereits als „sein größter Fan“ bezeichnet. Unter anderem stärkte sie ihm den Rücken, als sie bei einer UN-Rede seine Vorwürfe bezüglich der Christenverfolgung in Nigeria bekräftigte.
Trumps Wertschätzung für die „Pink Friday“-Künstlerin beruht ganz offensichtlich auf Gegenseitigkeit. Die Loyalität der Rapperin scheint im republikanischen Lager hoch im Kurs zu stehen, was die Dynamik zwischen Hip-Hop-Kultur und politischem Wahlkampf weiter anheizt.
Vom Studio ins Weiße Haus? Spekulationen um Pressesprecher-Posten
Hinter den Kulissen gehen die Gedankenspiele um Nicki Minajs politische Rolle offenbar noch einen Schritt weiter. Nachdem die bisherige Pressesprecherin des Weißen Hauses entlassen worden war, brachte der amtierende Kommunikationsdirektor Steven Cheung die Rapperin überraschend als potenzielle Nachfolgerin ins Gespräch. Auch Trumps Berater Alex Bruesewitz signalisierte öffentlich Offenheit für diese Personalie.
Ob es tatsächlich zu einem solchen Schritt kommt, gilt in Beobachterkreisen allerdings als höchst unwahrscheinlich. Denn auf diplomatischer Ebene lief in der Vergangenheit nicht immer alles reibungslos. Erst Anfang des Jahres gab es spürbare Differenzen zwischen der Musikerin und Regierungsvertretern: Damals widersprach das Weiße Haus den Aussagen von Minaj bezüglich eines angeblich kostenlosen „Gold Card“-Visums öffentlich. Ein Wechsel von der Booth ans Rednerpult des Weißen Hauses dürfte daher wohl eher ein virales Gedankenspiel bleiben.

