Wa22ermann schockiert – Wusste sie wirklich nichts vom Xatar-Feature?
BlackBeats News

Wa22ermann schockiert – Wusste sie wirklich nichts vom Xatar-Feature?

(25.09.2026 – Michael Ebenger) Wa22ermann schockiert: Wusste sie wirklich nichts von ihrem Xatar-Feature? Ein Blick hinter die Kulissen von "Believe in Gerda" Die Deutschrap-Szene ist immer für Überra...

25. September 2026
4 Min. Lesezeit
Aylin Yildiz
VonKulturredakteurin
Auf einen Blick

Wa22ermann enthüllte im Interview, dass sie erst durch eine Nachricht von Xatar von ihrem gemeinsamen Feature auf dem Album Believe in Gerda erfuhr. Aufgrund der speziellen Arbeitsweise des Produzenten-Teams wusste die Berlinerin jahrelang nichts von der prominenten Kollaboration.

(25.09.2026 – Michael Ebenger)

Wa22ermann schockiert: Wusste sie wirklich nichts von ihrem Xatar-Feature? Ein Blick hinter die Kulissen von "Believe in Gerda"

Die Deutschrap-Szene ist immer für Überraschungen gut, doch was Rapperin Wa22ermann kürzlich im Interview mit Deutschrap Ideal enthüllte, dürfte selbst eingefleischte Fans und Brancheninsider staunen lassen. Anlässlich der Veröffentlichung ihres lang erwarteten Debütalbums "Knax" sprach die Berlinerin über eines der denkwürdigsten Kapitel ihrer noch jungen Karriere: den gemeinsamen Track "Tag wird zu Nacht" mit Xatar und Tom Hengst vom Producer-Album "Believe in Gerda" aus dem Jahr 2024. Das Pikante daran? Wa22ermann erfuhr erst durch Xatar selbst, dass sie Teil dieses Features war!

Bei BlackBeats.FM haben wir genauer hingehört und tauchen ein in die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte einer Kollaboration, die sowohl musikalisch als auch logistisch für Aufsehen sorgte. Diese Story zeigt einmal mehr, wie dynamisch und unkonventionell die Prozesse in der Hip-Hop-Welt sein können.

Der Anruf, der alles änderte: Xatars Überraschungs-Nachricht

Stellt euch vor: Ihr seid eine aufstrebende Künstlerin und erhaltet eine Direktnachricht von einem der größten Player im Game – Xatar persönlich! Genau das ist Wa22ermann passiert, einige Zeit bevor "Believe in Gerda" das Licht der Welt erblickte. Der Labelboss von Alles oder Nix Records meldete sich bei ihr auf Instagram, um ihr zu einer Hörprobe zu gratulieren. Doch damit nicht genug: Im selben Atemzug bemerkte Xatar beiläufig, dass sie "ja einen Song zusammen" hätten. Für Wa22ermann war diese Information, gelinde gesagt, eine Sensation. Sie hatte schlichtweg keine Ahnung von diesem gemeinsamen Feature.

Dieses Detail wirft Fragen auf und zeigt die oft undurchsichtigen Wege, auf denen Musikprojekte in der heutigen Zeit entstehen können. Ein unangekündigtes Feature, das von den Künstlern selbst erst im Nachhinein entdeckt wird? Im "Believe in Gerda"-Kosmos scheint das möglich gewesen zu sein.

Die "Believe in Gerda"-Arbeitsweise: Beats, Parts und Überraschungen

Wie konnte es dazu kommen? Wa22ermann erklärte im Interview, dass die Arbeitsweise des Producer-Kollektivs Gerda für diese "blinde" Kollaboration verantwortlich war. Künstlerinnen und Künstler, die für "Believe in Gerda" angefragt wurden, erhielten demnach zunächst einfach Beats zugeschickt. Ihre Aufgabe war es, darauf ihre Parts aufzunehmen und einzusenden. Es gab wohl keine detaillierte Kommunikation darüber, welche anderen Rap-Acts letztendlich "mit dir auf die Tracks springen" würden.

Hinzu kommt, dass Xatar selbst zum Release von "Tag wird zu Nacht" als geheimes Feature galt und nicht prominent in den Songcredits gelistet wurde. Eine bewusste Strategie, um den Überraschungseffekt zu maximieren – nicht nur für die Hörer, sondern offenbar auch für die beteiligten Künstler. Wa22ermann hatte ihren Part bereits rund zwei Jahre vor der Veröffentlichung des Albums abgeliefert. Eine lange Zeitspanne, die dazu führte, dass sie mit ihrem Beitrag auf "Tag wird zu Nacht" bei Release nicht mehr vollends zufrieden war. Sie äußerte sich dazu ehrlich:

"Ich mag meinen Part da mittlerweile gar nicht so. Auch als der rauskam, hätte ich den gerne wieder neu gemacht. Man entwickelt sich schnell weiter am Anfang seiner Karriere."

Ein Feature-Partner-Wechsel und die Rolle der Künstlerwahl

Die Geschichte von "Tag wird zu Nacht" hält noch eine weitere Wendung bereit: Ursprünglich sollte anstelle von Tom Hengst ein anderer, namentlich nicht genannter Künstler auf dem Track zu hören sein. Doch Wa22ermann lehnte die Zusammenarbeit mit diesem Rapper ab. Eine mutige Entscheidung, die zeigt, wie wichtig künstlerische Chemie und persönliche Präferenzen sind. Daraufhin überließen die Jungs von Gerda ihr die Wahl eines passenden Feature-Partners. So kam es, dass Tom Hengst die finale Version des Tracks komplettierte.

Diese Anekdote unterstreicht die Komplexität und die vielen Zahnräder, die ineinandergreifen müssen, bis ein Track fertig ist. Von der überraschenden Feature-Entdeckung bis hin zur selbstbestimmten Partnerwahl – Wa22ermanns Erfahrungen mit "Tag wird zu Nacht" bieten faszinierende Einblicke in die oft undurchsichtigen Prozesse der Musikproduktion. Für uns bei BlackBeats.FM ist klar: Solche Geschichten machen den Reiz und die Authentizität des Hip-Hop aus. Wir bleiben dran und sind gespannt, welche weiteren Storys die Künstler in Zukunft aus dem Nähkästchen plaudern werden!

Das komplette Interview von Deutschrap Ideal mit Wa22ermann findet ihr hier:

Den Track "Tag wird zu Nacht" könnt ihr hier hören:

Passendes Video

Automatisch passend zum Artikel via YouTube

Kommentare

0 aktive Diskussionen

Live · Letzte 7 Tage

Meistgelesen

Die Stories, die gerade jeder liest