Young Thug – Israel-Shoutout aus "Øway Remix" gelöscht – Der Schock!
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Young Thug – Israel-Shoutout aus "Øway Remix" gelöscht – Der Schock!

Ein Beben in der Hip-Hop-Szene, das für reichlich Gesprächsstoff sorgt: Young Thug , der ikonische Kopf hinter Young Stoner Life (YSL), hat nachträglich eine Passage aus dem "Øway Remix" gestrichen. D...

1. September 2026
4 Min. Lesezeit
Marcel Berger
VonChefredakteur Hip-Hop
Auf einen Blick

Young Thug hat nachträglich eine brisante Textzeile aus dem Øway Remix entfernt, in der er Israel grüßte. Nach heftiger Kritik in den sozialen Medien wurde der Shoutout auf allen Streaming-Plattformen zensiert, um weiteren Kontroversen um das neue YSL-Album aus dem Weg zu gehen.

Ein Beben in der Hip-Hop-Szene, das für reichlich Gesprächsstoff sorgt: Young Thug, der ikonische Kopf hinter Young Stoner Life (YSL), hat nachträglich eine Passage aus dem "Øway Remix" gestrichen. Die ursprüngliche Textzeile, die einen direkten Bezug zu Israel herstellte, sorgte nach der Veröffentlichung von "Slime Language 3" für hitzige Debatten. BlackBeats.FM beleuchtet die Hintergründe der Zensur und die Reaktionen der Community.

Der "Øway Remix" und die Ursprungszeile: Ein internationaler Gruß, der polarisierte

Erst vergangenen Freitag war es soweit: Young Thug und seine YSL-Crew droppten das mit Spannung erwartete Album "Slime Language 3". Ein Projekt, das nicht nur mit seiner schieren Länge von 41 Tracks beeindruckt, sondern auch – leider – durch eine ganz bestimmte Textzeile auf dem "Øway Remix" Schlagzeilen machte. Thugger rappte ursprünglich: "Shout out to overseas, love is mad real (Yeah, it's facts) / I'm talkin' Middle East, I'm talkin' Israelis".

Was als vermeintlicher Gruß in den Mittleren Osten gedacht war, stieß im Kontext des aktuellen Weltgeschehens auf breites Unverständnis und vereinzelt harsche Kritik in den sozialen Medien. Besonders ein viraler TikTok-Clip lenkte die Aufmerksamkeit auf die Zeile, wo sich Fans in den Kommentaren größtenteils fassungslos zeigten. Manche User mutmaßten sogar scherzhaft, Young Thug habe wohl einfach keine Internetverbindung gehabt. Es muss jedoch angemerkt werden, dass ein ausgewachsener "Shitstorm" ausblieb – möglicherweise, weil die schiere Trackanzahl des Albums die allgemeine Aufmerksamkeit streute und die Reaktionen auf das Gesamtwerk eher verhalten waren.

Thuggers schnelle Reaktion: Der Israel-Shoutout wird gecancelt

Doch Young Thug scheint, entgegen der Witze, sehr wohl eine Verbindung zum World Wide Web zu haben. Denn bereits in der Nacht auf Dienstag, den 01. September 2026, reagierte der Atlanta-Rapper auf den medialen Wirbel. Die brisante Zeile wurde auf allen gängigen Streaming-Diensten stillschweigend angepasst. Statt "I'm talkin' Israelis" ist nun nur noch ein generisches "I'm talkin' (I'm talkin')" zu hören. Ein klarer Schnitt, der den direkten Bezug zum nahöstlichen Staat eliminiert.

Diese schnelle Zensur sorgte wiederum für eine neue Welle der Diskussion. Der Hip-Hop-Account "Hip Hop All Day" teilte die Neuigkeit auf Twitter, was die Sache erst richtig in den Fokus rückte:

Interessanterweise sorgte gerade die Nachricht über das Update dafür, dass die ursprüngliche Version des Tracks nachträglich noch mehr Aufmerksamkeit erhielt. Ein Paradoxon der digitalen Ära.

Die Community reagiert: Zwischen "Spät, aber immerhin" und zynischen Kommentaren

Die Reaktionen auf die nachträgliche Änderung sind gemischt. Während einige Fans die Zensur als notwendigen Schritt ansehen und kommentieren, "spät, aber immerhin", argumentieren andere, dass "der Schaden schon angerichtet worden ist". Die schnelle Reaktion von Young Thug zeigt, dass selbst ein Star seines Kalibers nicht immun gegenüber dem Druck der Öffentlichkeit ist und bereit ist, kontroverse Inhalte zu überarbeiten.

Für die Zukunft bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen dieser Vorfall auf Young Thugs künstlerische Ausrichtung und das Verhältnis zu seiner Fanbase haben wird. Es ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Musik, Politik und Social Media in unserer modernen Welt unweigerlich miteinander verknüpft sind – und wie schnell ein falsch interpretierter oder als unpassend empfundener Gruß zu einer globalen Diskussion führen kann. Auf BlackBeats.FM bleiben wir dran und halten euch über alle Entwicklungen in der dynamischen Welt des Hip-Hops auf dem Laufenden.

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