Zarbex krank im Europa-Park – Fans filmen Dramafall auf Toilette!
Exklusiv für BlackBeats.FM: Wenn der Live-Stream zur Klo-Kammera wird – Zarbex' unerwartetes Drama im Europa-Park Die digitale Welt kollidiert oft mit der Realität, manchmal auf amüsante, manchmal auf...

Streamer Zarbex erlebte beim Traumatica-Event im Europa-Park einen respektlosen Fan-Übergriff. Trotz gesundheitlicher Probleme wurde er von Zuschauern bis auf die Toilette verfolgt und dort beim Händewaschen gefilmt, woraufhin der Content Creator die Aktion scharf verurteilte.
Exklusiv für BlackBeats.FM: Wenn der Live-Stream zur Klo-Kammera wird – Zarbex' unerwartetes Drama im Europa-Park
Die digitale Welt kollidiert oft mit der Realität, manchmal auf amüsante, manchmal auf befremdliche Weise. Doch was der bekannte Streamer Zarbex kürzlich im Europa-Park erlebte, sprengt selbst für hartgesottene Black Music Fans, die Skandale und Kontroversen gewohnt sind, den Rahmen des Fassbaren. Ein geplanter Grusel-Stream verwandelte sich für ihn in ein persönliches Horrorszenario der unangenehmsten Art, das uns einmal mehr die Grenzen zwischen öffentlicher Präsenz und privater Sphäre vor Augen führt.
Am Sonntag, dem 27. September, war der Europa-Park in Rust Schauplatz der „Creator Edition“ des Horror-Events Traumatica. Eine illustre Runde, bestehend aus Größen wie MontanaBlack, Knossi, Max Schradin und eben Zarbex, sollte das Spektakel live auf Twitch streamen. Laut dem Schwarzwälder Bote waren dafür rund 400 Content Creator aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz eingeladen. Was als aufregende Kooperation begann, nahm für Zarbex jedoch eine dramatische Wendung, die er in einem Nachfolge-Stream mit drastischen Worten zusammenfasste: „Ich glaube, das war die respektloseste Zuschauerbegegnung, die ich je hatte.“
Der unglückliche Start: Zarbex kämpft sich durch
Zarbex offenbarte, dass er bereits angeschlagen im Park ankam. Mit Aspirin Complex versuchte er sich über Wasser zu halten, da der Termin lange geplant war und er diesen auf keinen Fall absagen wollte. Doch inmitten des Trubels schlugen seine Magenprobleme gnadenlos zu. Eine Situation, die jedem von uns bekannt sein dürfte, für einen Streamer im öffentlichen Fokus jedoch zur Zerreißprobe wird. Vor 75.000 Live-Zuschauern bat er seinen Manager um Feuchttücher und machte unmissverständlich klar, dass er dringend eine Toilette aufsuchen musste. Eine Menschenmenge von rund 300 Personen folgte ihm zu diesem Zeitpunkt – eine „Traube“, die für Zarbex bei IRL-Streams (In Real Life) dazugehört. „Kannst du, wenn du in Deutschland IRL-Streams machst, kannst du es nicht verhindern und es bringt auch nichts, sich darüber aufzuregen“, kommentierte er gelassen die ständige Begleitung.
Respektlosigkeit in der intimsten Sphäre
Das eigentliche Drama spielte sich dann vor und in den heiligen Hallen des öffentlichen WCs ab. Securities sicherten den Bereich vor der Toilette ab – ein Umstand, den Zarbex ausdrücklich lobte: „Die Securities stehen vorm Klo und passen auf mich auf.“ Doch die Entspannung war nur von kurzer Dauer. Als er die Kabine verließ und sich am Waschbecken die Hände waschen wollte, sah er sich vier jungen Personen gegenüber, die das Undenkbare taten: Sie filmten ihn aus nächster Nähe mit ihren Handys. „Und da bin ich geplatzt“, schilderte ein sichtlich aufgebrachter Zarbex. Er fragte die Gruppe, ob sie noch ganz bei Verstand seien. „Das habe ich noch nicht erlebt.“
Ein Weckruf für die Community: Wo bleibt der Respekt?
Zarbex betonte, dass er gegen Fotos und Videos während eines normalen Rundgangs prinzipiell nichts einzuwenden habe. Doch in diesem intimen Moment, krank, von Schweißausbrüchen geplagt und lediglich mit dem Wunsch, den Stream fortzusetzen, sei die Grenze überschritten worden. Besonders die Altersgruppe der Täter – „Das waren keine Zwölfjährigen, die waren 16, 17, 18, 19“ – enttäuschte ihn zutiefst. Er sprach ihnen jeglichen gesunden Menschenverstand und ein grundlegendes Verständnis für soziales Verhalten ab. Während er den Toilettengang selbst mit bemerkenswerter Gelassenheit abhakt und zugibt, inzwischen „abgestumpft“ zu sein – früher wäre dies ein „Horrorszenario“ gewesen –, stellten die filmenden Handys am Waschbecken einen klaren Bruch dar. „Also das habe ich noch nicht erlebt.“
Der betreffende Clip verbreitete sich rasch auf TikTok, wo Zarbex ihn schließlich selbst hochlud. Offene Worte sind seine Community von ihm gewohnt, sei es in Debatten über sein Einkommen im Vergleich zu einem Gehirnchirurgen oder eben bei solch unschönen Vorfällen. Doch dieser Vorfall ist mehr als nur eine Anekdote: Er ist ein klares Statement über die zunehmende Entgrenzung im Umgang mit Personen des öffentlichen Lebens. Während andere Streamer-Besuche im Europa-Park, wie das schnelle Anstehen von MontanaBlack, der Zarbex einst eine Rolex schenkte, oder seine Beschwerde über ein Fünf-Sterne-Hotel ohne Smart-TV, für Diskussionen sorgten, markiert Zarbex' Erlebnis einen neuen Tiefpunkt in Sachen fehlendem Respekt und Empathie. Dies zeigt, dass selbst in der schnelllebigen Welt des Streamings grundlegende menschliche Werte nicht vergessen werden dürfen.

