Showname: #1 for Hip Hop - Black Music - R&B - Mashups and Remixes
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Interviews




Interview mit: Knightstalker
Datum: 13.02.2012
Autor: Karo
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Bewertung:
BlackBeats.FM: Hallo Knightstalker. Willkommen zum Interview mit BlackBeats.FM, eines der größten Webradiostationen im BlackMusic-Bereich in Deutschland. Wie geht es dir?

Knightstalker: Mir geht’s gut soweit, danke.

BlackBeats.FM: Du bist in Deutschlands Hauptstadt Berlin aufgewachsen und geboren. Was verbindest du mit Berlin? Könntest du dir vorstellen auch woanders zu leben?

Knightstalker: Ich verbinde mit Berlin vor allem Heimat, Freunde, Familie und diese atzige und trotzdem weltstädtische Atmosphäre. Hier gibt es einfach so gut wie alles, sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne.
Das macht die Stadt aus meiner Sicht aber auch einzigartig in Deutschland. Dazu eben noch diese Ost-West Sache. Nicht, dass da noch irgendwelche großen Barrieren sind, sondern eher, dass genau die Kombination aus beidem die Stadt mit prägt. Im Moment könnte ich mir auch nicht wirklich vorstellen woanders zu leben. Nein, ich bleib erstmal in Berlin zwinkern

BlackBeats.FM: HipHop ist dir ganz wichtig. Schon in den 90er Jahren ging es bei dir los mit der HipHop-Kultur, indem du Platten gesammelt hast und schließlich auch selbst das Mikrofon in die Hand nahmst. Welche war deine erste Platte wie kam es zu deinem ersten Track?

Knightstalker: Mhhhh also meine erste CD aus dem HipHop Bereich war glaub ich Ghostface Killah’s „Ironman“ Album. Ich weiß, dass mich damals dieser Wu-Tang Hype irgendwie gepackt hat und es das „Forever“-Album noch nicht gab und so griff ich mir das aktuellste, was es grad gab und liebe das Album bis heute. Mein erster „richtiger“ Song entstand erst deutlich später. Das muss so um 2003-2004 gewesen sein und das gute Stück hieß „Ancient Spirit“. Ich hatte halt endlich meinen ersten eigenen freshen Beat von einem Produzenten bekommen und hab dann auch echt lange dran rumgeschrieben und den Track dann auch eine gute Weile Live performed.

BlackBeats.FM: Die meisten deutschen Rapper, rappen auch auf ihrer Muttersprache. Du jedoch bist der Deutsche mit den englischen Rap-Songs. Hast du dich gezielt für die englische Sprache entschieden oder wie kam es zustande?

Knightstalker: Ja, ich hab mich gezielt dafür entschieden. Ich bin halt von Anfang an total auf den ganzen amerikanischen Sachen hängengeblieben damals in den 90ern. Sowohl East-, als auch Westcoast und bestimmte Sachen aus dem Süden, aber am meisten hat mich einfach der New Yorker Sound beeinflusst. Die harten Beats, als auch die Inhalte haben mich zum einen unterhalten und auch mein Weltbild mitbestimmt und da wurde mir schon früh klar, dass wenn ich rappen werde, dann nur auf Englisch. Das ist der Sound den ich liebe, mit dem ich groß geworden bin und der mich immer noch beeinflusst. Für mich stand das wirklich nie zur Debatte auf Deutsch zu rappen.

BlackBeats.FM: Mit welchen Themen beschäftigst du dich in deinen Lyrics? Möchtest du etwas bestimmtes damit aussagen?

Knightstalker: Ich beschäftige mich eigentlich mit allem möglichen was ich so erlebe, denke, fühle und aufgreife. Ich reflektiere häufig das Berliner Stadtleben und versuche das Ganze dann in einen allgemeinen Kontext einzubauen. Soll heißen, dass ich mich größtenteils mit dem Leben in der Stadt beschäftige, was man tagtäglich so erlebt und mitbekommt und gebe dann meinen Senf dazu. Meine Musik ist zwar nicht immer nur „peace, love & happiness“, eigentlich sogar sehr wenig, aber im Grunde zieht sich doch eine bestimmte Message durch das Album, die ich auch schon durch die erste Single „End Of The Tunnel“ zum Ausdruck bringe, nämlich, dass egal wie beschissen manche Zeiten auch sein können, es gibt immer einen Ausweg solange man nur an sich und sein eigenes Können glaubt!

BlackBeats.FM: Wo holst du dir deine Unterstützungen im musikalischen Bereich? Mit wem nimmst du gerne Features auf?

Knightstalker: Das ist ganz verschieden. Zum Einen kommen die Leute wirklich aus meinem direkten Berliner Umfeld, d.h. man hat sich einfach irgendwann mal kennengelernt. Freundschafte sind entstanden und dann ist es nur normal wenn man dann auch mal Songs zusammen macht. Das gilt sowohl für die Rapper, als auch die Produzenten. Die anderen Leute, sind teilweise Kumpels die ich über die Jahre durchs Internet kennengelernt habe oder eben Vorbilder, deren Musik ich seit Jahren feier und zu denen ich dann einfach mal Kontakt aufgenommen habe und gefragt hab ob die Bock auf ne Collabo haben. Und siehe da, schon waren einige Gäste auf dem Album.

BlackBeats.FM: Dein nächstes Album "Knighttime" steht kurz vor dem Release. Am 17. Februar 2012 wird es veröffentlicht. Erzähl uns bitte ein wenig darüber.

Knightstalker: Da es mein erste wirklich offizielles Album ist, war mir natürlich wichtig mich und meine Musik so gut wie möglich darzustellen. Ich habe einfach sehr lange daran gearbeitet, um wirklich ein Album aufzunehmen, mit dem ich vollends zufrieden bin und was mich, meine Art, mein Denken, sowie mein Verhältnis zur HipHop Musik wiedergibt. So ist ein sowohl inhaltlich, als auch musikalisch abwechslungsreiches Album entstanden. Es gibt ein paar härtere und pumpende Tracks, aber auch langsamere „soulful“ Tracks und man kann auch meine verschiedenen Einflüsse ganz gut heraushören. Inhaltlich geht es größtenteils um die oben schon genannten Dinge, die ich hier in Berlin alltäglich vor der Nase habe.

BlackBeats.FM: Welche Art Musik hörst du persönlich am liebsten? Gibt es gewisse Künstler die du sehr talentiert findest?

Knightstalker: Ich höre auch privat fast ausschließlich HipHop Stuff. Ich bin damit halt aufgewachsen und irgendwie hat’s mich dann nicht mehr losgelassen. Es gibt eine Menge Leute, die ich feier und die ich auch für sehr talentiert halte. Das würde hier auf jeden Fall den Rahmen sprengen. Aber aktuell feier ich z.B. aus Übersee die Sachen von Vado, Stalley, Curren$y und Jadakiss, nur um mal ein paar wenige Namen zu nennen. In Deutschland gibt es auch einige wirklich gute Leute wie z.B. Mo Trip, Liquit Walker, Vega, Said und das gleiche gilt für Frankreich. Da hör ich zur Zeit wieder viel Nessbeal, Seth Gueko, Rohff und Youssoupha.

BlackBeats.FM: Alles dreht sich nur um Musik. Schaltest du in deiner Freizeit auch mal ab und beschäftigst dich mit anderen Dingen?

Knightstalker: Das geht eigentlich Hand in Hand. Ich brauch die Musik auch zum abschalten und der musikalische Aspekt ist auch immer eine bestimmte Art Selbst-Therapie. Aber von dem Business Aspekt kann ich schon mal ganz gut abschalten und bin immer noch auf bestimmten Sportsachen hängengeblieben. Ohne Fussball geht’s irgendwie auch nicht haha

BlackBeats.FM: Gibt es bereits schon weitere musikalische Ankündigungen für dieses Jahr?

Knightstalker: Jetzt dreht sich natürlich bei mir alles erst mal um das „Knighttime“ Album, aber es wird dieses Jahr auf jeden Fall noch ein etwas größeres Projekt von Le First und mir erscheinen.

BlackBeats.FM: Wir danken dir recht herzlich für das nette Interview und wünschen dir für deine Zukunft alles Gute. Möchtest du noch etwas loswerden?

Knightstalker: Ich hab zu Danken und kann nur allen wirklichen HipHop Liebhabern ans Herz legen sich mal das „Knighttime“ Album anzuhören zwinkern

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