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Interviews




Interview mit: Adam Tensta
Datum: 04.03.2013
Autor: Karo
Links nicht verfügbar
Bewertung:
BlackBeats.FM: Hallo Adam, du warst vor ein paar Tagen hier in Deutschland unterwegs, um deine neue Kampagne „Scared Of The Dark“ zu promoten. Hat es dir hier gefallen?

Adam Tensta: Ja, so wie immer. Ich liebe Deutschland und ich genieße es immer sehr, hier aufzutreten.

BlackBeats.FM: Die Veröffentlichung von „Scared Of The Dark“ in Deutschland ist nun schon ein paar Wochen her. Wie schätzt du die bisherigen Reaktionen darauf ein?

Adam Tensta: Die Leute scheinen sowohl die QR-Code Aktion, als auch das Album selbst zu mögen. Die bisherigen Kritiken waren allesamt großartig!

BlackBeats.FM: Du hast gerade schon angedeutet, dass du das Album auf sehr spezielle Weise released hast. Was kannst du uns darüber erzählen?

Adam Tensta: Unser Ziel war es, meine bereits existierende Online-Präsenz mit dem echten Leben zu verknüpfen. Wir wollten den echten Fans damit ein einmaliges Erlebnis bieten. Die lieben Leute von WirSindAlles kamen dann mit dieser Idee an: QR-Codes zum Albumdownload auf der Straße verteilen und die Fans mit einer Online-Karte auf die Suche schicken. Ich war schon immer ein großer Fan davon, den Leuten Musik auf neuen und innovativen Wegen zu präsentieren. Also war ich sofort dabei.

BlackBeats.FM: Was ist mit den Leuten, die kein Smartphone haben oder einfach nicht auf die Straße gehen möchten, um das Album zu bekommen? Gibt es eine andere Möglichkeit, es zu bekommen?

Adam Tensta: Natürlich kann man das Album auch auf traditionelle Weise bekommen – ab 11. März über iTunes, zum Beispiel.

BlackBeats.FM: Das Musikvideo zur Kampagne ist zu dem Song „Lights At Bay“. Warum hast du gerade diesen Song aufgewählt?

Adam Tensta: „Lights at Bay“ war schon immer einer meiner Lieblingssongs vom Album. Und da ich bislang noch kein Video dazu gemacht hatte, war es nun eindeutig an der Zeit dafür.

BlackBeats.FM: Das Video ist recht düster gehalten und spielt mit einer Menge Effekten. Was ist die Botschaft dahinter?

Adam Tensta: Als Thema wollten wir das Flackern von Lichtern in der Ferne einfangen, als Berufung auf den Refrain – eben ein kleines Licht, also Hoffnung, in der Ferne. Manchmal ist es sehr weit weg, manchmal kommt es ganz nah. Hoffnung ist immer auch ein bisschen trügerisch. Dieses Gefühl wollten wir mit dem Video widerspiegeln.

BlackBeats.FM: Für den Song hast du mit David Sandström, einem schwedischen Punk-Künstler, zusammengearbeitet. Wie stehst du zu Punkmusik?

Adam Tensta: Es gab eine Zeit, das ist jetzt schon ein paar Jahre her, da hab ich nur Punkmusik gehört. Also, ja, das hat mich natürlich inspiriert. Ich habe das Gefühl, dass Punk sowieso sehr eng mit HipHop-Musik verknüpft ist. Aus dieser Perspektive ist die Zusammenarbeit also gar nicht so befremdlich, wie sie manchen vielleicht erscheint.

BlackBeats.FM: Wir kam denn der Kontakt mit David zustande?

Adam Tensta: Er war einer der beiden Drummer auf meiner Tour und war immer ein großer Fan meiner Arbeit – genauso wie ich es von ihm bin. Seitdem sind wir gute Freunde.

BlackBeats.FM: Könntest du dir vorstellen ein Crossoverprojekt mit anderen Musikern auf die Beine zu stellen? Vielleicht sogar ein Punkrock-HipHop-Album?

Adam Tensta: Möglicherweise... Wir werden sehen wo meine Wege mich hinführen.

BlackBeats.FM: Du hast einen sehr einzigartigen Modestil. Wo kaufst du deine Kleidung? Ist dir Mode sehr wichtig?

Adam Tensta: Kleidung ist nur eine weitere Form der Kommunikation. Es gibt Geschichten, die nur Klamotten erzählen können. Auf irgendeine Weise ist Mode zu einem wichtigen Teil davon geworden, mich selbst auszudrücken, parallel zur Musik.
Meine Kleidung kaufe ich in Second Hand Läden und bei schwedischen Marken, wie The Local Firm, Our Legacy und Acne. Ich gehe insgesamt aber recht selten shoppen.

BlackBeats.FM: Du bist für die SOS-Kinderdörfer aktiv und betonst generell immer dein Anliegen, diese Welt ein bisschen besser zu machen. Wenn du eine Sache auf dieser Welt ändern könntest – was wäre es?

Adam Tensta: Ich würde mir Gleichgewicht in der Weltwirtschaft wünschen und strenge Regulierungen für multinationale Konzerne, die Menschen und unsere natürlichen Ressourcen heute ausbeuten.

BlackBeats.FM: Vielen Dank für das nette Interview. Und eine letzte Frage zu deiner Musik: Was können wir für den Rest des Jahres von dir erwarten?

Adam Tensta: Noch mehr Musik! Daran arbeite ich zumindest gerade. Ich bin im Studium. Jeden Tag.



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