Showname: #1 for Hip Hop - Black Music - R&B - Mashups and Remixes
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Interviews




Interview mit: Oakcee
Datum: 27.09.2013
Autor: Karo
Links nicht verfügbar
Bewertung:
BlackBeats.FM: Hallo Oakcee. Willkommen zum Interview mit BlackBeats.FM, Deutschlands Webradiostation für BlackMusic & Hip Hop. Wie geht es dir?

Oakcee: Mir geht es gut, danke und dir?. Ich hoffe euch auch!

BlackBeats.FM: Im Alter von 10 Jahren bist du das erste mal so richtig mit der Musik in Berührung gekommen und seit dem ist es eine sehr große Leidenschaft von dir. Wie entstand es?

Oakcee: Ich habe eine katholische Sekundarschule, die sogennante *Seminary School* besucht. Das ist eine Schule für angehende katholische Priester. Zur Messe zu gehen und Gospelmusik zu singen gehörten zur Alltagsbeschäftigung. Dort bin ich mit der Musik in Berührung gekommen und wurde sogar Vorsänger des Chores.

BlackBeats.FM: Du lebst derzeit in der Schweiz. Bist du dort geboren oder was hat dich in dieses Land geführt?

Oakcee: Nein, ich bin nicht in der Schweiz geboren. Nach meinem Fachhochschulablschluss in meinem Heimatland Nigeria wollte ich mich im Ausland weiterbilden, mich weiterentwickeln und neue Erfahrungen sammeln. Mein Bruder wohnte damals schon in der Schweiz und daher war es naheliegend für mich, dahin zu gehen.

BlackBeats.FM: Dein erster Song war „This Girl“ in 2009. Stimmt das? Der Song erreichte sogar das Fernsehen in
der Schweiz und in Großbritannien und war auf einigen Mixtapes, wie zum Beispiel Coast to Coast
zu hören. Warst dudarüber stolz?

Oakcee: Das stimmt nicht ganz, mein erster Song war “Middle Of The Nite”. “This Girl” wurde jedoch als erste Single aus der EP “TIME” veröffentlicht. Ja, ich war sehr stolz darüber. Solch eine Leistung ist heutzutage nicht so einfach zu erreichen, vor allem wenn man keine Unterstützung einer Plattenfirma hat. Ich hatte viel Erfolg mit dem Song “This Girl”, aber was für viele Leute im Musikgeschäft zählt, ist nur der kommerzielle Erfolg. Den habe ich leider nicht gehabt.

BlackBeats.FM: Du wurdest damals von einem Radiomoderator mit dem Künstler Akon gleichgestellt. Ist dir das schon öfters passiert?

Oakcee: Hahaha, ja das ist mir schon öfters passiert. Von dem Radiomoderator, von Fans, DJs, überall wohin ich gehe, ob das stimmt oder nicht, weiß ich nicht. Persönlich sehe ich mich nicht wie Akon, ich glaube diese Gleichstellung kommt vielleicht daher, dass wir beide ursprünglich aus West-Afrika kommen - Akon aus Senegal und ich aus Nigeria. Allerdings sehe ich es als ein großes Kompliment mit einem erfolgreichen Hip Hop Künstler, wie Akon gleichgestellt zu werden.

BlackBeats.FM: Als Kind schwirren einem diverse Berufswünsche im Kopf herum. Du wolltest Priester werden. Aus welchem Grund?

Oakcee: Ich bin in einer standhaften katholischen Familie aufgewachsen. Wir haben fast jeden Morgen die Messe besucht und als Kind habe ich auch in der Messe als Messdiener gedient. Da kam ich sehr früh in Kontakt mit Priestern. Ich war einfach begeistert von ihrem Lebenstil, der Art und Weise, wie sie die Messe durchführten. Nach all diesen religiösen Einflüssen als gläubiger und junger Katholik wollte ich einfach ein Preister werden.

BlackBeats.FM: Es wird behauptet, dass man aus deiner Stimme deinen exotischen Hintergrund heraushören kann und mit den passenden Beats dazu entsteht schnell ein Gute-Laune-Song. Wie würdest du persönlich deine Musik und das Genre bezeichnen?

Oakcee: Mein Musikstil ist eher eine Mischung aus verschiedenen Genren, vor allem aber aus Blackmusic - R&B, Hip Hop, Soul, Afrobeats, usw. Ich würde meine Musik als Afro/R&B bezeichnen, eine Mischung aus Afrobeats und R&B.

BlackBeats.FM: Mit welchen Künstlern hast du bereits zusammengearbeitet? Welche Kollaboration hat dir am meisten Spaß gemacht?

Oakcee: Ich habe mit ziemlich vielen Künstlern gearbeitet. Am meisten begeistert hat mich die Kollaboration mit dem britischen Rapper Kasha Rae in meinem Song “Can’t Stop Me”. Er hat einen aussergewöhlichen Rap-Stil. Kasha hatte ja auch mit dem bekannten britischen Pop-Artist Ed Sheeran gearbeitet, der für mich zu den Besten gehört.

BlackBeats.FM: Hattest du schon Auftritte in Deutschland? Wann und wo war das? Und wird es in der Zukunft hier noch Gigs geben?

Oakcee: Nein, aber das ist definitiv ein Traum von mir. In Europa ist Deutschland die größte Musik-Industrie und ich habe gehört, dass die Deutschen sehr locker sind und gute Musik mögen. Ich möchte gerne Auftritte in Deutschland haben, damit ich dem deutschen Publikum meine Musik vorstellen kann.

BlackBeats.FM: An welchem Projekt arbeitest du derzeit?

Oakcee: Meine neue Single “Hammer” ist vor kurzem veröffentlicht worden und ich bin immer noch mit der Promotion beschäftgigt. Gleichzeitig arbeite ich auch noch mit einem amerikanischen Produzenten an einem neuen Song, ob dieses Projekt jedoch verwirklicht wird, wird die Zukunft zeigen.

BlackBeats.FM: Welche Tracks hörst du dir gerne in deiner Freizeit an? Gibt es bestimmte Künstler, die du gerne magst?

Oakcee: Ich mag sehr viele Künstler und höre immer gerne gute Musik. Manchmal höre ich Afrobeats, R&B, Soul, Dance, es kommt immer auf meine Laune an. Allerdings ist der amerikanischer Sänger Joe für mich eine R&B-Ikone. Seine Balladen kann ich mir immer wieder anhören.

BlackBeats.FM: Zum Abschluss möchten wir dir gerne das letzte Wort geben, bedanken uns für das nette Interview und wünschen dir für deine Zukunft weiterhin viel Erfolg.

Oakcee: Ich bedanke mich vielmals bei euch für dieses Interview, es hat mir wirklich Spaß gemacht!

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