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Interviews




Interview mit: DNV
Datum: 08.10.2013
Autor: Karo
Links nicht verfügbar
Bewertung:
BlackBeats.FM: Hallo DNV! Willkommen zum Interview mit BlackBeats.FM, Deutschlands Webradiostation für Hip Hop & Black Music. Wie geht es dir?

DNV: Hallo! Danke, mir geht es gut.

BlackBeats.FM: Von was für einem Menschen ist die Rede, wenn man von DNV spricht? Erzähl uns bitte ein wenig über dich!

DNV: Dnv sind die Initialen meines Namens Damien Narada Vanterpool. Ich komme aus dem Sauerland (Iserlohn), wo ich auch angefangen hab zu rappen. Rap mache ich schon relativ lange. Hab 1999 angefangen .Lebe seit 2001 in Köln; bin zwischendurch weggezogen, aber die meiste Zeit wohn ich in Köln, wo ich meine Music auch produziere.

BlackBeats.FM: Bevor DNV überhaupt entstand hattest du noch andere Projekte. Welche waren es?

DNV: Ich hab am Anfang in Iserlohn mit Zwolf angefangen zu rappen, der mir viel beigebracht hat. Später habe ich in der Crew Des Todes gerappt, die von Iman gegründet wurde. Iman und Justive haben die Beatz gemacht der andere Rapper hieß Mo.

BlackBeats.FM: Schnick Schnack ist nichts für dich. Du bringst es gerne ehrlich und direkt auf den Punkt. Deine Songtexte beinhalten viele sozialkritische und politische Themen. Was genau möchtest du mit deinen Songs der Welt mitteilen? Und warum ist es für dich gerade so wichtige darüber zu sprechen?

DNV: Songs entstehen bei mir instinktiv, nach Gefühl. Und wenn es in dem Moment sozialkritisch ist, wird es ein sozialkritischer Text. Und sozialkritisch ist bestimmt jeder Mensch. Ich nutz bloß Rap als mein Sprachrohr (Ventil). Wenn mich was stört in der Welt, dann Teil ich das so mit .

BlackBeats.FM: Rap, Reggae und Soul. Diese drei Elemente verbindest du und machst auf der Basis von stimmungsvollen Beats und Melodien unvergessliche Songs. Aus welchem Grund hast du dich für diese Genres entschieden? Fühlst du dich am meisten mit ihnen verbunden?

DNV: Ja, ich fühl mich allein wegen meinen Wurzeln mit ihnen verbunden . Ich bin in Barbados geboren; hab da schon von klein auf Soul und Reggae gehört. Soul viel durch meine Mom und Reggae läuft da überall. Rap hab ich in Deutschland entdeckt mit 10 Jahren. Ich fand es schon fett alleine, weil geflucht wurde und man als Kind alles gut findet, was verboten ist. Ich habe in der Zeit NWA oder Wu Tang gehört, vor allem aber
Odb.

BlackBeats.FM: „Reach The Sky“ lautet dein neues Album, welches nun im Handel erhältlich ist. Was macht diese Platte so besonders?

DNV: Alleine weil es mein erstes Album ist, ist es was Besonderes .Dann noch die Arbeitsweise, ich bin oft umgezogen und bin immer dran geblieben. Das Album ist in einem langen Zeitraum entstanden, wo sich in meinem Leben oft was verändert hat. Das hört
man aber auch raus. Ich würde das auch nie wieder so produzieren. Ich hatte aber keine andere Möglichkeit. Aber ich glaub gerade diese ständige Veränderung macht das Album so vielseitig.

BlackBeats.FM: Wo können Interessierte dein Album erwerben?

DNV: Es ist bei iTunes und Amazon erhältlich. Hier die Links: iTunes:
itunes.apple.com/us/album/reach-the-sky/id718025417?l=de&ls=1 Amazon:
www.amazon.de/gp/product/B00FJFRTT6?ie=UTF8&child=B00FJFS1WU

BlackBeats.FM: Features mit Denham Smith heben in deinem neuen Album besonders hervor. Wie entstand die Zusammenarbeit mit ihm?

DNV: Ich arbeite mit Denham schon seit vielen Jahren (2003). Er hat mich selber musikalisch auch sehr beeinflusst. Wir sind von daher gut eingespielt und kreativ. Wir haben uns einfach zufällig kennengelernt. Denham hat damals bei mir in der Nähe gewohnt, wie jetzt auch. Da wir beide aus der Karibik kommen kam man direkt gut miteinander klar. Wenn wir beide 'n Beat haben, dann haben wir meistens dieselbe Idee in dem Moment und es wird direkt aufgenommen ohne große Worte - das ist unsere Vorgehensweise.

BlackBeats.FM: Die Rap-Szene ist ziemlich hart und überfüllt von Hipster- und Gangsterrap. Du musizierst an diesen Images vorbei und hast für dich deinen ganz eigenen Stil gefunden. Denkst du trotzdem, dass auch diese Art von Rap, wie z.B. Gangsterrap, auf seine Art einzigartig sein kann oder gibt es zu viele Künstler, die die selben Styles haben?

DNV: Ich hab meinen eigenen Stil gefunden, weil ich mir eher Ami-Rap als Deutsch-Rap angehört habe. Wenn ich Deutsch-Rap gehört hab, dann nur die Großen, weil die Musik von denen gut war. Trotzdem war es für mich wichtig nicht zu viel von einer Person zu hören, da man sonst schnell den gleichen Style hat und das stört mich teilweise bei Deutschem Rap. Die meisten feiern einen Rapper so hart, das sie den Style byten. Beim Malen oder Breaken darf man das auch nicht, aber beim Deutsch-Rap wird es sogar
gefeiert. Ich finde aber gerade jetzt in den letzten drei, vier Jahren gibt es zwar eine sehr negative Entwicklung durch Gangsta Rap, der abnervt, aber auch eine sehr positive durch Rap mit sehr hohen Niveau und das find ich gut. Es wird langsam vielseitig und so sollte Rap sein meiner Meinung nach; so kann es nur wachsen.

BlackBeats.FM: Auf was konzentrierst du dich nun nachdem das Album erhältlich ist?

DNV: Ich werde zu dem Album noch zwei Videos veröffentlichen- eins muss noch gedreht werden und ich werde eine EP anfangen; die Beatz dafür sind teilweise ready.

BlackBeats.FM: Welche drei Dinge sind dir besonders wichtig im Leben? Auf was möchtest du auf keinen Fall verzichten?

DNV: Meine Fam, meine wahren Freunde und der Glaube, in welcher Form auch immer an sich Selbst oder an Gott. Woran auch immer, aber hauptsache man tut es. Natürlich an Musik!

BlackBeats.FM: Wir bedanken uns für das informative Interview mi t dir und wünschen dir weiterhin auf musikalischer und privater Ebene viel Erfolg. Hast du noch etwas zu sagen?

DNV: Ich bedanke mich für das Interview.



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