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Quelle: • mopo

Wegen zu kurzem Bein gefeuert

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c=images/news-pics/2708_1252341631.jpg align=left> Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso - so lautet der Slogan des Süßwarenherstellers HARIBO, doch was sich hinter den Kulissen absgepielt hat, kam nun an das Tageslicht.

Hassan K. ist 54 Jahre alt und leidet unter einem kürzerem Bein seit einem Sportunfall in seiner Kindheit.

Ganze sieben Zentimeter ist sein rechtes Bein kürzer als das linke, deshalb benötigt er einen Spezialschuh, den sein Arbeitgeber HARIBO jedoch nicht bezahlen wollte. Aus diesem Grund verlor er seinen Job, seine Krankenkasse und bekommt nun nicht einmal Hartz IV.

Die ganze Geschichte begann im Jahr 2007. Der 56-Jährige war zu dieser Zeit bereits 19 Jahre bei HARIBO angestellt. Er hat die ganze Zeit sitzend gearbeitet bis er dann in eine andere Abteilung wechseln musste. Dort musste er seine Arbeit im Stehen tätigen.

"Ich habe starke Schmerzen bekommen, es ging nicht mehr," erzählte er. Kurze Zeit später wurde er krankgeschrieben und bekam am Anfang sogar Krankengeld. Doch dann begann erst die richtig schwere Zeit für den Erkrankten. Die AOK kündigte ihm die Mitgliedschaft, da er angeblich nicht die Mitwirkungspflichten erfüllt hat.
"Man hat ihn angerufen. Er war nicht da, die Familie verstand kein Deutsch. Dann war er raus aus der Versicherung.," berichtet die Anwältin von ihm.

Und auch die Rentenkasse macht Probleme, denn diese wollen den orthopädischen Spezialschuh für 2.000 Euro nicht bezahlen, mit der er sofort wieder bei HARIBO anfangen könnte. Sie würden ihm allerdings ein günstigeres Modell bezahlen, aber diese würden laut Aussagen des Arztes die Schmerzen bei der Arbeit wieder herbeiführen.

"Wir glauben nicht, dass er in Zukunft wieder bei uns arbeiten kann," so beurteile HARIBO die Kündigung.

Die Anwältin ist völlig empört:"Wieso kann das Weltunternehmen Haribo nicht 2000 Euro für den orthopädischen Schuh eines Mitarbeiters bezahlen?" Ihr Mandant möchte unbedingt wieder arbeiten.

Wie kann man als Mensch mit Willen nur so durch das soziale Netz fallen und nicht einmal vom Staat unterstützt werden? Momentan lebt er vom Geld seiner Familie.




geschrieben am 07.09.2009 von Karo um 17:53 Uhr


Tags: Wegen zu kurzem Bein gefeuert



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