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Quelle: • Süddeutsche

Eine Stadt in Angst durch den Doppelmord

Gepostet in: Tragisches / Schockierendes

c=images/news-pics/4870_1301695200.jpg align=left> Ein Gefühl der Angst liegt über der kleinen Stadt Krailling, Angst davor das die Eltern ihre Kinder nicht mehr allein auf die Straße lassen können. Angst, dass sich ein Mörder in der Stadt herumtreibt. Angst, dass er aus den eigenen Reihen stammt. So könnte man das beschreiben, was in der kleinen Stadt vor sich geht.

Ein brutaler Doppelmord an zwei kleinen Mädchen erschüttert die Einwohner von Krailling. Wie konnte es dazu kommen und wer ist der Mörder? Gerüchte machen die Runde in dem 7600 Seelen Städtchen nahe Starnberg in Oberbayern. Woher kannte der Täter die beiden Mädchen Sharon und Chiara? Möglicherweise aus dem Internet heißt es da. Die waren doch viel im Internet, erzählt man sich hinter vorgehaltener Hand. Unglaublich, versucht man hier gar den Mädchen eine Mitschuld zu suggerieren? Glücklicherweise sieht das die Polizei ähnlich und beharrt darauf, dass es sich hier lediglich um Gerüchte und Mutmaßungen handelt.

Fakt ist, die beiden Mädchen wurden brutal erschlagen und erstochen. Es handelt sich nicht um ein Sexualdelikt so die Polizeisprecherin. Die Obduktionsergebnisse lassen zwar eine erhebliche Gewalteinwirkung erkennen, doch ein Sexualdelikt kann ausgeschlossen werden. Da liegt es sehr Nahe, das es sich wohl eher um eine Art Racheakt handeln könnte. Die näheren Umstände lassen dies jedenfalls erkennen. Der Täter könnte aus dem Umfeld der Familie stammen so die Polizei. Zwar habe man noch keine handfesten Beweise, doch hat die Polizei einen Tatverdächtigen bereits ins Visier genommen.

Einen Stammgast aus der örtlichen Kneipe „Schabernack“ “, in der die Mutter der beiden Mädchen zeitweise als Bedienung arbeitete. Sie habe dem Mann ein Hausverbot erteilt, weil sich der als Sonderling geltende unflätig benommen hat. Trotzdem soll er am Samstagabend in die Gaststätte gekommen sein und gedroht haben, dass etwas passieren würde. Auch habe er mal von sich gegeben, einen Menschen platt zu machen. Jedoch wollte die Polizei diese Angaben weder bestätigen noch verneinen. Das Einzige, was man mit Sicherheit weis ist, das die Mädchen allein waren und in ihrem Kinderzimmer ermordet wurden.

Auch war die Haustür an diesem Abend nicht abgeschlossen. Der Täter konnte also ungehindert in die Wohnung eindringen und seine Tat begehen. Mit Sicherheit wird sich die Mutter wegen ihrer Leichtsinnigkeit noch verantworten müssen. Eine speziell, für diesen Fall eingerichtete 20 Mann starke Soko, untersucht derweil das nähere Umfeld der Familie und natürlich gilt ihre Aufmerksamkeit besonders dem Lokal. Es ist eine Sisyphusarbeit, meinte ein Sprecher der Polizei. Wohlgemerkt ein Widerspruch zu den zahlreichen Gerüchten, die in Umlauf sind.

Eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro zur Aufklärung der Tat wurde vom Landeskriminalamt ausgesetzt. Inzwischen wurde der Onkel von den beiden Mädchen verhaftet, da er in diesem Fall als Tatverdächtiger infrage kommt. Ob der Onkel wirklich etwas mit dem Doppelmord zu tun hat, das wird noch in einer Vernehmung geklärt. Bleibt zu hoffen, dass die auf Hochtouren laufenden Untersuchungen schnellstens zur Erfassung des Täters führen, damit Eltern wie auch ihre Kinder wieder ruhig schlafen können. Am kommenden Dienstag findet um 18.00 ein Gedenkgottesdienst in Krailling statt.

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geschrieben am 01.04.2011 von Mareike um 23:36 Uhr


Tags: Mörder Tatverdächtiger Obduktionsergebnisse Gewalteinwirkung Soko Familie Polizei Polizeisprecherin Doppelmord Einwohner Gedenkgottesdienst



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