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Quelle: • Taz

USA schaltet Reaktoren nach Wirbelsturm ab

Gepostet in: Politik/Wirtschaft

c=images/news-pics/4996_1304151779.jpg align=left> Während sich die Situation in Fukushima allmählich verbessert, musste man in den USA ein Reaktor Notabschalten, da es nach einem häftigen Wirbelsturm dazu gekommen ist, dass die Stromversorgung zusammengebrochen ist.

„Die Aufstellung international gültiger Sicherheitsstandards für Atomkraftwerke soll höchste Priorität bekommen“, sagte am Donnerstag Yukija Amano, Chef der internationalen Atomenergiebehörde IAEO, der sich mit Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy zur Erörterung der Problematik traf.

Ein erster Entwurf wurde von der Europäische Union bereits vorgelegt. Bei dem G8-Gipfeltreffen im Mai und einer IAEO-Versammlung im Juni stehe daher dieses Thema auch ganz oben auf der Liste. Frankreich hat derzeit den Vorsitz der G8 und G20 Ländergruppen. Die Situation rund um die Reaktoren bei Fukushima habe sich definitiv verbessert, wie ein Sprecher der die US-Atomsicherheitskommission NRC jetzt bestätigte.

„Die Sicherheitssysteme der mit einer Leistung von über 1100 Megawatt angegebenen Reaktoren haben noch gut gearbeitet“, so äußerte sich der Betreiber Tennessee Valley Authority dazu. Während dessen hat man in Japan die zu entsorgende Menge radioaktiv verseuchten Wassers auf etwa 200.000 Tonnen berechnet.

Bis jetzt hätten sich laut Betreiber TEPCO ca. 87.500 Tonnen angesammelt. Ab Juni soll mittels einer Filteranlage mit einer Filterleistung von 1200 Tonnen tägl., mit der Arbeit begonnen werden. Die Strahlenwerte haben sich zwar nur wenig verändert, zeigen aber generell leicht fallende Tendenzen.

Die Strahlenwerte auf dem Reaktorgelände sind wenig verändert, allerdings mit generell leicht fallender Tendenz. Derzeit liegen sie außerhalb des Gebäudes bei etwa 400 Mikrosievert pro Stunde dem 3000 fachen des normal geltenden Grenzwertes. Innerhalb ist die Strahlung so hoch, dass man nur Roboter einsetzen könne.

Dies erinnert doch sehr an den Reaktorunfall von Tschernobyl. Damals waren mehr als 500.000 Menschen an der Eindämmung der Katastrophe beteiligt. Viele von ihnen leben bereits nicht mehr, weil sie an den Folgen der enormen Strahlung zugrunde gegangen sind.

Während in Indien der Neubau von vier Reaktoren durch das Umweltministerium gestoppt wurde, (Drittländer greifen gern auf diese Art von billiger Stromerzeugung zurück), stellte die japanische Regisseurin Hitomi Kamanaka(53), auf dem Filmfestival „Nippon Connection“ in Frankfurt ihren Film „Rokkasho Rhapsody" vor.

Eine Doku über den Protest gegen eine Wiederaufbereitungsanlage. Ihrer Meinung nach tragen ihre Landsleute eine Mitschuld an der Katastrophe. Schließlich sei es bequemer das zu glauben, was man vorgesetzt bekommt, statt selber mal drüber nachzudenken, so ihre harte Kritik.

Meistens folgt eine Erkenntnis dann, wenn die Katastrophe schon passiert ist. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass die Erinnerung an solche Momente bei den Menschen nur all zu schnell verblasst und von anderen, interessanteren Dingen überlagert wird.

Tschernobyl ist hier ein Paradebeispiel. Auch hier hatte man aus der Konsequenz von vielen Tausend Toten nicht gelernt. Bleibt wirklich nur zu hoffen, dass weltweit die Politik diesmal an einem Strang zieht und die notwendigen Maßnahmen durch und vor allem in die Tat umsetzt.

Übrigens hat der Wirbelsturm über 300 Menschen das Leben gekostet. Es war der schlimmste Sturm seit Jahrzehnten.

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geschrieben am 30.04.2011 von Mareike um 09:50 Uhr


Tags: Wirbelsturm Katastrophe Stromversorgung Atomkraftwerke Reaktoren Strahlung Filterleistung



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