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Quelle: • In-online

EHEC-Epidemie nimmt vorerst kein Ende!

Gepostet in: Tragisches / Schockierendes

c=images/news-pics/5128_1306696329.jpg align=left> Bereits vor einigen Tagen wurde über den EHEC-Erreger berichtet. Die EHEC-Epidemie nimmt derzeit kein Ende und verschlimmert sich von Tag zu Tag. Alleine am Samstag den 28. Mai verstarben erst wieder drei Frauen an diesem Virus. Die Damen stammten aus Lübeck, Hamburg und aus Herzogtum Lauenburg. Krankenhäuser richten inzwischen Notstationen ein und setzen die Patienten unter Quarantäne.

Viele Krankenhäuser sind derzeit überlastet. Vor allem müssen viele Mitarbeiter in den Krankenhäusern Überstunden leisten und es herrscht ein absolutes Urlaubsverbot. Außerdem wurde jetzt erst bekannt, dass auch eine 38-Jährige aus Kiel an dem Virus verstorben ist. Die Zahl der Todesopfer ist derzeit auf zehn gestiegen. Die Epidemie nimmt keineswegs ab, da alleine schon in dem Lübecker Universitätsklinikum (UKSH) gestern 34 EHEC Patienten behandelt wurden. Darunter waren alleine 25 schwierige Fälle, bei denen Herz und Nierenversagen droht. Die Kieler Uni-Klinik hat sogar gestern 50 Fälle gemeldet.

„Wir machen überall neue Krankenstationen auf, wandeln Privatstationen in Isolierstationen um. Wir arbeiten auf der Kante. Das Personal ist völlig erschöpft“, sagte UKSH-Sprecher Oliver Grieve. Zum Lübecker Todesfall sagte er: „Tragisch, dass auch der Ehemann mit gesicherter EHEC-Infektion aufgenommen werden musste.“ In der Sanaklinik wurden gestern 26 weitere infizierte Menschen eingewiesen. Darunter waren sieben Patienten, bei denen HUS (Hämolytisch-urämisches Syndrom ) festgestellt wurde.

HUS ist die schwere Komplikation, die durch EHEC hervorgerufen wird. Dieser Erreger löst eine schwere Entzündung aus und produziert Toxine, die andere Organe im Körper wie zum Beispiel der Niere befallen. In vielen Krankenhäusern wurden bereits mehrere Isolationsstation eingerichtet. Krankenhäuser rufen die gesunden Menschen dazu auf, dass sie Blut und Plasma spenden. Die Blutkonserven drohen den Krankenhäusern langsam auszugehen. Die Menschen, die das EHEC-Virus haben, werden zunächst in die städtischen Krankenhäusern eingewiesen.

Die Patienten, bei denen das HUS-Virus festgestellt wurde, kommen in den Uni-Kliniken unter. Pro Jahr registriert das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin "nur" rund 900 Fälle. Krisenherd ist nach wie vor Norddeutschland, obwohl jetzt alle 16 Bundesländer Infektionsfälle gemeldet haben. Derzeit versuchen die Ärzte, die Patienten mit dem HUS-Virus mit anderen Maßnahmen zu behandeln. Es ist ein schwerer Kampf gegen den Erreger. Ob die neue Therapie mit den speziellen Antikörpern bei den Patienten anschlagen wird, das bleibt nur zu hoffen. Die Ärzte lassen nichts unversucht und alle hoffen, dass die Lage sich bald wieder entspannt.

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geschrieben am 29.05.2011 von Mareike um 20:56 Uhr


Tags: EHEC-Epidemie Krankenhäuser Notstationen überlastet Überstunden Urlaubsverbot Quarantäne Todesopfer EHEC-Erreger HUS Nieren Therapie Antikörper Blut



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