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Fünf Billionen futsch durch Börsencrash

Gepostet in: Politik/Wirtschaft

c=images/news-pics/5283_1312567766.jpg align=left> Der sogenannte Salamicrash vernichtete sage und schreibe 5 Billionen in nur acht Tagen. Das entspricht in etwa dem Jahreswirschaftsaufkommen von Japan.

Seit Ende Juli heißt es an den Aktienmärkten nur noch verkaufen statt Kaufen. Schuld daran hat laut Wirtschaftsexperten die Politik. Die Investoren haben Angst um ihr Geld und versuchen es lieber mit sichereren Anleihen. So viel der Deutsche Aktienindex Dax schon zur Handelseröffnung um mehr als vier Prozent auf ein Zehn–Monatstief von 6152,62 Punkten. Insgesamt verlor der Index 14 Prozent und verbuchte somit den achten Verlusttag in Folge.

Doch die Börsenspekulanten werden weniger von dem Kursniveau als mehr von dem rapiden Abfall dessen in Schrecken versetzt. Viele setzen daher derzeit auf Bundesanleihen mit einer Rendite von 2,2 Prozent. Bei einer Inflation von 2,4 Prozent fahren sie damit zwar immer noch Verluste ein, doch bleiben diese zumindest überschaubar. Besorgniserregend dabei ist, dass diese Börsentalfahrt nicht auf einige Länder begrenzt bleibt, sondern sich auf der ganzen Welt abzeichnet.

Wenn das so weiter geht, wäre ein globaler Wirtschaftskollaps die Folge. Besonders hart traf es bisher nördliche Länder wie Norwegen, Dänemark oder Schweden, die eigentlich eine recht stabile Wirtschaft zu verzeichnen haben. Finnland z.B. wurde dabei nur noch von Ägypten übertroffen. Dagegen half weder der Euro-Rettungsgipfel vom 21.07. noch die Einigung im Haushaltsstreit der Amerikaner Anfang August.

So haben Experten auf diesem Gebiet wie Investor Legende George Soros immer davor gewarnt, politisch etwaige Probleme dieser Art beherzter anzugehen, um den Markt zu beruhigen. Turbulenzen dieser Art greifen sonst irgendwann auf die reale Wirtschaft über und das scheint ja im Moment genau der Fall zu sein. Was jetzt droht, ist der sogenannte Double Dip, ein Rückfall in die Rezension, wie sie vor zwei Jahren schon mal aktuell war.

So hat die Politik in den letzten zwei Tagen die Talfahrt beschleunigt, statt sie einzubremsen. Als zum Beispiel EZB-Präsident Jean-Claude Trichet Maßnahmen zur Liquiditätsversorgung ankündigte, wurde dies als Paniksignal der EZB gedeutet. Viele Experten fühlten sich an das Krisenjahr 2008 erinnert, als dann auch noch das Anleihen-Aufkaufprogramm reaktiviert wurde. Trichet erreichte mit dieser Aktion also genau das Gegenteil von dem, was beabsichtigt war.

Ein offener Brief an die Regierungschefs sorgte hier für weitere Verwirrung. In dem gestand der Präsident der EU-Kommission Jose Barrose, das der Kompromiss vom 21.07. des Euro-Rettungsgipfels im Grunde gar nichts bringt. Je nachdem, wie die aktuellen Konjunkturdaten ausfallen werden, könnte die Talfahrt an der Börse sich weiterhin beschleunigen.

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geschrieben am 05.08.2011 von Mareike um 19:49 Uhr


Tags: 5 Billionen Jahreswirschaftsaufkommen Wirtschaftsexperten Börsenspekulanten Salamicrash Liquiditätsversorgung


Kommentare:

Sortierung:

#3 von Deutschland chris.stgt
E-Mail: chris.stgt@gmail.com Offline
laut anderen quellen 2,5 Billionen ?
Geschrieben am 07.08.2011 - 18:45
#2 von Deutschland Rocawear
E-Mail: maexbauer@gmx.de Offline
wow, wie unerwartet...
Geschrieben am 06.08.2011 - 02:00
#1 von Deutschland GHOZU
E-Mail: aut0mat1que@hotmail.de Offline
OMG -.-
Geschrieben am 05.08.2011 - 21:45


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