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Quelle: • Spiegel

Cybermobbing fördert Selbstmord

Gepostet in: Gesellschaft

Wenn es um Cybermobbing geht, dann hat bereits jeder dritte Schüler damit Erfahrungen gemacht. Es fängt mit harmlosen Lästern an und meist endet es, damit das die betroffene Person unter psychischen Störungen leidet oder sogar Selbstmord begeht.

Wenn man per E-Mail mehrfach beleidigend wird, nennt man das heutzutage schon Cybermobbing. Aber auch das Veröffentlichen peinlicher Videos oder gemeinen Sätzen, die in Facebook veröffentlicht werden, fallen unter Mobbing im Netz. Die neuste Studie, die dazu durchgeführt wurde, kam zu dem Ergebnis, das ein Drittel der Schüler bereits von Mobbing-Attacken betroffen war. Wissenschaftler der Universitäten Münster und Hohenheim haben mit etwa 5600 Schülern eine Umfrage zu diesem Thema durchgeführt.

Bei den Befragungen haben 33 Schulen im süddeutschen Raum teilgenommen. Etwa 14,4 Prozent der befragten, gaben als Antwort an, dass bei ihnen am meisten Beleidigungen per E-Mail zutreffen. Bei etwa 7,1 Prozent der befragten wurde angegeben, das vertrauliche Informationen einfach an andere Personen weitergegeben wurde. Die Zahl bei Verschicken von Nachrichten unter falschen Namen lag bei fünf Prozent. Das Hochladen peinlicher Videos schnitt mit 1,9 Prozent ab.

Erst Anfang August in diesem Jahr erhängte sich die 14-jährige Schülerin Hannah Smith aus Großbritanien, weil sie die Cybermobbing-Attacken nicht mehr standhalten konnte. Ständig bekam sie anonyme Nachrichten und wurde sogar zum Selbstmord aufgefordert. Das ganze Ereignete sich auf der Frageplattform "Ask.fm."

Ein Nutzer dieser Plattform schrieb sogar: "Tu uns einen Gefallen und bring dich einfach um." Ein weiterer Nutzer schrieb: "Stirb, jeder wäre glücklich darüber." Eigentlich wollte Hannah bloß wissen, wie man ein Ekzem loswerden kann. Mit den Worten: "Ich weiß, dass ich hässlich bin. Das müsst ihr mir nicht erzählen," wollte sich das Mädchen noch gegen die boshaften Nachrichten verteidigen, doch letztendlich waren die Hass-Attacken stärker als das Mädchen selbst.

Als das Mädchen längst Tod war, wurde noch weiter gehetzt. Ein Nutzer postete dazu, dass sie selbst schuld daran ist, dass sie sich selbst umbrachte, während ein anderer Nutzer es für gut hieß, dass sie Tod ist.

Und so kann man sich vor Cybermobbing schützen:

Man sollte immer vorsichtig sein, welche Angaben man im Internet preisgibt. Diejenigen die spaß daran haben jemanden zu mobben verwenden E-Mail-Adressen, Wohnortangaben, Telefonnummern oder sogar private Fotos, um ihren Spaß daran zu haben ihre Opfer zu quälen.

Zudem sollte man immer seine Zugangsdaten extrem geheim halten und ein besonders sicheres Passwort verwenden.

Wenn es um Facebook geht, sollte man sich seine Freundschaftsliste genauer anschauen.

Zudem ist es auf Facebook wichtig, dass man einige Einstellungen vornimmt, dass nicht Millionen von Menschen alles vom Profil sehen können.

Im Netz sollte man niemals über persönliche Probleme sprechen.




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geschrieben am 18.09.2013 von Mareike um 23:38 Uhr


Tags: Cybermobbing Schüler Studie Schülerin Hannah Smith Selbstmord erhängte schützen Facebook E-mails veröffentlichen peinliche Videos Hass-Attacken



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