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Quelle: • Spiegel

Monis der Geiselnehmer aus Sidney

Gepostet in: Politik/Wirtschaft

Am gestrigen Tag wurde durch die australischen Behörden der Name des Geiselnehmers aus Sydney bekannt gegeben. Bei dem Mann handelt es sich um Haron Monis, der in Iran geboren wurde.

Monis lebte seit 1966 in Australien. Er floh aus seiner Heimat wegen seines islamischen Glaubens. Zudem wurden damals seine Kinder und Frau in Gefangenschaft gehalten. Canberra gewährte Monis Asyl. Seine Karriere begann als Ajatollah und entwickelte sich später zu einem radikalen Sunnit. "Ich war ein Rafidi, aber nicht mehr. Ich bin ein Muslim, Allah sei gepriesen."

Erstes Aufsehen bekam Monis für seine primitiven Briefe, die er an den Familien der gefallenen Soldaten, die in Afghanistan stationiert waren schrieb und sie als kranke Schweine bezeichnete. Auch wenn Monis sich als friedlicher Mensch bezeichnete, bekam er im letzten Jahr 300 Sozialstunden für seine schrecklichen Briefe aufgebrummt.

Im Jahre 2013 im November wurde er letztendlich für Beihilfe zum Mord an seiner Ex Frau angeklagt. Die Frau wurde im letzten Jahr zunächst einmal erstochen und dann wurde sie angezündet. In der Anklageschrift steht, dass Monis seine neue Partnerin nur bei der Tat geholfen hat. Etwa vier Wochen später wurde das Paar wieder freigelassen, da konkrete Beweise fehlten.

Monis beschuldigte daraufhin den Geheimdienst von Australien und Iran, dass sie ihm den Mord bloß unterjubeln wollten. Scheinbar hat der 50-jährige immer noch nicht genug Aufmerksamkeit bekommen, denn er demonstrierte vor dem Gericht und verkündete, das er im Gefängnis gefoltert wurde. "Das ist ein Kriminalfall. Das ist ein politisches Verfahren", sagte Monis.

Als der Mann wieder auf freiem Fuß war, gab er bekannt ein spiritueller wunder Heiler zu sein. Er gab zudem auch mehrere Anzeigen in der Zeitung diesbezüglich auf. Eine Frau, die seine heilende Kraft in Anspruch nehmen wollte, beschwerte sich über Monis, weil er sie sexuell belästigt haben soll.

Einige Zeit später meldeten sich weitere Frauen und somit warf die Staatsanwaltschaft ihm vor, in etwa 50 Fällen eine Straftat begangen zu haben. Der erste Fall einer sexuellen Belästigung soll sich bereits im Jahre 2002 zugetragen haben. Monis sah das allerdings als Hetzerei an. Auf seiner Internetseite schrieb Monis dazu weiter: "Islam ist die Religion des Friedens, darum kämpfen wir Muslime gegen die Unterdrückung und den Terror der USA und seiner Verbündeten Großbritannien und Australien", schrieb er am Sonntag.

"Wenn wir gegenüber den Kriminellen ruhig bleiben, können wir keine friedliche Gesellschaft haben." Auf seiner Facebook- Seite hatte Monis bereits 15.000 Fans.

Monis war eine sehr böse Persönlichkeit, der vielen Menschen geschadet hat. Ich selbst bin der Meinung, dass das Geiseldrama in Sydney gar nicht stattgefunden hätte, wenn man Monis genauer betrachtet hätte, da es erste Anzeichen für ein schwerwiegendes Verbrechen lange vorher gab.

Übrigens leben hierzulande etwa 7000 Islamisten, also muss man bedenken oder immer im Hinterkopf haben, dass es hier auch zu eventuellen Geiselnahmen und Verbrechen kommen könnte.


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geschrieben am 16.12.2014 von Mareike um 22:53 Uhr


Tags: Haron Monis Islamisten Geiselnehmer Mord


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