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Quelle: • Spiegel
Westenbote

Immer mehr Asylbewerber aus Kosovo

Gepostet in: Politik/Wirtschaft

Seit Januar ist die Anzahl der Asylbewerber drastisch angestiegen, und wie man inzwischen weiß, werden noch viele folgen.

Man geht schon jetzt davon aus, dass es 50 Prozent mehr sind, als im vergangenen Jahr. Die meisten Menschen kommen aus dem Kosovo nach Bayern, wo die Flüchtlingslager inzwischen überfüllt sind, deshalb tritt der sogenannte Winternotfallplan in Kraft.


Die Regierung sieht vor, dass die Landkreise Forchheim, Kulmbach und Kronach sowie die kreisfreie Stadt Bayreuth etwa 200 Flüchtlinge in winterfeste Notunterkünfte zur Verfügung stellen sollen. Hierbei ist vorgesehen, dass die Menschen medizinisch und mit Lebensmittel etwa fünf bis sechs Wochen versorgt werden. „Die Regierung von Oberfranken hat uns am Mittwoch mitgeteilt, dass wir den Notfallplan innerhalb einer Woche umsetzen müssen“ erklärt Landrat Dr. Hermann Ulm.

Die Arbeitsgruppe Asyl am Landratsamt begann sofort mit ihrer Arbeit und konnte Stufe eins für Flüchtlinge schnell umsetzen, wobei man ganz klar sagen muss, dass das Problem noch lange nicht vom Tisch ist, da immer mehr Flüchtlinge hierzulande eintreffen werden. „Wir sind froh, dass wir nicht die Berufschulturnhalle zum Notfallquartier rüsten mussten“, betont Landrat Dr. Hermann Ulm, „sondern mit dem ehemaligen ASB-Heim einen geeigneten Ort gefunden haben“. 

Somit konnte der Landkreis den Asylbewerbern eine langfristige Unterkunft zur Verfügung stellen, was bei Stufe zwei notwendig gewesen wäre. Zudem kommt auch hinzu, dass keine Wohncontainer organisiert werden mussten. Am gestrigen Tag folgten etwa 75 weitere Flüchtlinge, die eine Unterkunft suchten. Durch extreme Armut, sowie Drogenhandel und vor allem Korruption, ist die Lage in Kosovo sehr angespannt. Die Menschen, die aus solchen Verhältnissen stammen, hoffen insbesondere, dass sie im Westen eine bessere Zukunft haben werden. Obwohl die Chance oftmals schlecht steht, ist im Augenblick der Ansturm auf Asyl besonders hoch.

Damit man die Lage im Griff bekommt, sollen Asylanträge in näherer Zukunft bereits nach 14 Tagen bearbeitet sein. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge soll zudem auch neue Mitarbeiter bekommen, um dieses umsetzen zu können. Des Weiteren sollen Flüchtlinge darüber aufgeklärt werden (insbesondere aus dem Kosovo), dass sie oftmals keine Chance haben, hierzulande auf Dauer zu bleiben. Das soll verhindern, dass sie in ihrem Land alles unüberlegt stehen und liegen lassen, um in eine ungewisse Zukunft zu gehen. Zudem soll damit dann auch verhindert werden, dass skrupellose Schleuser sich daran weiterhin bereichern. -






geschrieben am 19.02.2015 von Mareike um 11:27 Uhr


Tags: Asylbewerber Kosovo Schleuser Bayern Drogenhandel



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