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FRA: Das Leid der Polizei

Gepostet in: Politik/Wirtschaft

In Frankreich, so kann man sagen, herrscht Unmut. Die Arbeitslosenquote steigt wieder und liegt bei 10.4 %, bei den Jugendlichen unter 25 Jahren liegt sie bei 24.1 % (Stand Juli 2015) und die Wirtschaft stagniert.

Nun schlägt die französische Polizeigewerkschaft Alliance im Namen des Personenschutzes Alarm. Der "Service de la protection" ist eine Eliteeinheit, die hochrangigen Amtsträgern, einschließlich des Präsidenten und ausländischer Gästen, Schutz bieten soll. Wie soll jedoch ein Personenschützer Schutz gewähren, nachdem er bereits mehrere Tage lang 17 Stunden am Tag geleistet hat? Übermüdung und Burn-outs sind die Konsequenz, inklusiv 1,3 Millionen unbezahlter Überstunden.

Aktuell werden 150 Personen in Frankreich von dieser Eliteeinheit beschützt; mehr als notwendig, meint der zuständige Service, und eine ansteigende Zahl. Vierzehn Personenschützer wollen vor Gericht ziehen und den Staat auf Gefährdung des Lebens Anderer und nicht-deklarierte Arbeit verklagen. Um das zu verhindern schlägt Alliance vor, der Staat solle doch die Ohren aufspitzen.

Nicht nur diese Einheit ist betroffen, sondern auch die regulären Polizeikräfte. Die Anti-Terrormaßnahmen, bekannt unter dem Namen "Plan Vigipirate", beansprucht den Größtteil der Einsatzkräfte. Für andere Angelegenheiten bleibt kein Personal über. Jean-Claude Delage, Alliance-Vorsitzender, erklärt, dass im 1. Pariser Distrikt beispielsweise nur ein einziges Polizeiauto für Alltagsmissionen zur Verfügung steht. Die anderen Fahrzeuge werden wegen der Anti-Terrormaßnahmen beansprucht.

Die Regierung Frankreichs erschuff mehr als 1.000 Arbeitsplätze, um einem Personalmangel wegen der neuen Maßnahmen und der höchsten Alarmstufe vorzubeugen. Ihr Dienstantritt erfolgt erst in zwei Jahren; ihre Ausbildung müssen sie noch absolvieren. Die abgeschafften 13.000 Arbeitsplätze, unter dem vergangenen Präsidenten, wird es jedoch nicht wiedergutmachen.

Eine einladende Geste kam bereits von der französischen Regierung gegenüber dem "Service de la protection". Vierzig neue Arbeitsplätze sollen im Personenschutzdienst erschaffen werden. Ob das jedoch reicht? Den ebenso überforderten regulären Polizeikräften wird es keine Entlastung bringen.

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geschrieben am 27.09.2015 von Ludovic um 02:34 Uhr


Tags: Arbeitslosigkeit in Frankreich Service de la protection Alliance Jean-Claude Delage Burn-out Plan Vigipirate



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