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Quelle: • Focus

Hacker knacken Sony-Kundendatenbank

Gepostet in: Multimedia/Technik

c=images/news-pics/4979_1303895519.gif align=left> Wohl einer der Größten, wenn nicht gar schwerwiegendsten Hackerangriffe überhaupt, ist Unbekannten vom 17. bis 19. April gelungen. Wie Sony verlauten ließ, ist es Hackern innerhalb von zwei Tagen gelungen, Millionen von Kundendaten zu klauen. Betroffen sind vor allem Bereiche des Sony Playstation-Netzwerks und des Videos und Musikservices Qriocity.

Alles wurde gestohlen Adressen, Passwörter, E-Mail-Adressen, Log-ins, Passwörter, einfach alles und sehr wahrscheinlich ist es auch, das Kontodaten von Kunden wie Kreditkartennummern etc. ausgespäht wurden. Sony warnt vorsorglich jedenfalls schon mal alle ihre Kunden, gut auf ihre Kontoauszüge zu schauen. Sony reagierte natürlich prompt und informierte über Firmenblogs ihre Kunden weltweit. Die Server bzw. Dienste wurden umgehend nach Bemerken des Vorfalls komplett abgeschaltet.

Laut Sony könnte es sich tatsächlich um den größten Datendiebstahl der Geschichte handeln. Eine Sicherheitsfirma wurde von Sony beauftragt, den Hacker-Angriff zu untersuchen. Jetzt muss man sich natürlich Gedanken machen, wie man das Portal einfach besser schützen kann. Erste Schritte wurden von Sony umgehend eingeleitet, allerdings eine 100-prozentige Sicherheit kann wohl niemand versprechen.

Wann die momentan abgeschalteten Dienste wie auch Qriocity, unter denen Sony Videos und Musik anbietet, wieder eingeschaltet werden können, lies Sony vorerst offen. Laut US-Medien könnten da schon noch einige Wochen vergehen, bevor Sony wieder vollständig ins Netz gehen kann. Derweil stellt man sich Firmen intern die Frage, wer hinter diesen vielleicht folgenschweren Angriff steckt und warum? Möglicherweise könnte es ersten Vermutungen nach um eine Racheaktion aus der Hacker-Szene handeln. Denn vor einiger Zeit hatte man einen Playstation-Hacker verklagt, der den Schutzmechanismus der PS-3 umgehen konnte.

Wie er das machte, stellte der junge Mann anschließend anderen Usern online zu Verfügung. Sonys Kundenpotenzial ist enorm. Weltweit zählt man über 75 Millionen Kunden und viele davon sind aus Deutschland. Sony richtet seine Produkte immer mehr nach Online-Kompatibilität aus und so können User über das Sony-Netzwerk miteinander spielen, chatten, Filme schauen und vieles mehr. Er war auch kein unbeschriebenes Blatt, hatte er doch zuvor schon einmal Apple iPhone gehackt, so das auf ihr gebrannte oder selbst fabrizierte Spiele laufen konnten.

Meistens machen sich geschädigte Firmen das Wissen solcher Insider zunutze, wenn sie denn mal erwischt werden. Sie sollen die geschädigten Firmen dabei unterstützen, Sicherheitslücken aufzudecken und entsprechend bessere Sicherheits-Software zu entwickeln. Auch in diesem Fall kann man durchaus von einer ähnlichen Vorgehensweise ausgehen denn letztlich einigte man sich mit dem Daten Dieb außergerichtlich. So musste er nicht nur versprechen die Software nicht mehr zu vertreiben, man spannte ihn natürlich auch zu Werbezwecken ein denn Er schrieb danach in einem Blog, das er sich einem Boykott von Sonyprodukten anschließe.

Man dachte sich bei Apple wohl, warum nicht das Schlechte mit dem Nützlichen, zu verbinden. Bleibt jedenfalls zu hoffen, dass die von Sony beauftragte Sicherheitsfirma schnellstens ihren Job macht und die Hintermänner dingfest machen kann, bevor ein noch größerer Schaden vor allem für die betroffenen Sonykunden entsteht.

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geschrieben am 27.04.2011 von Mareike um 10:56 Uhr


Tags: Firmen Wissen Hackerangriffe Sony Kundendaten Adressen Passwörter gestohlen Sicherheitsfirma außergerichtlich Dienste Diebstahl



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