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Quelle: • Welt

China nutzt Eurokrise zum Aufschwung

Gepostet in: Politik/Wirtschaft

China will unbedingt als Nation in der Marktwirtschaft Fuß fassen und von offizieller Seite her anerkannt werden. Und dafür würde man auch was tun, Europa vor dem drohenden Finanzkollaps bewahren zum Beispiel hervorgerufen durch die allgegenwärtig drohende Eurokrise.

Zu Deutsch, man will sich diesen Titel erkaufen, obwohl man ihn nicht oder noch nicht verdient hat. Und überhaupt scheint man in China der Meinung zu sein, man könnte mit Geld alles regeln. Nun in der Politik scheint das ja auch so zu sein. Bestes Beispiel Griechenland, wie viel Schindluder tatsächlich mit den Beitragsbedingungen der Europäischen Union getrieben werden, wird wohl nie jemand erfahren.

Dennoch werden Billionenbeträge einfach so aus dem Boden gestampft, wo gar keine sind. Für ein Land, das überhaupt nicht in der Union sein dürfte, weil es nie die Kriterien dafür erfüllt hatte. Griechenland dürfte hier nicht das einzige Land in der Union sein, wo man seitens der führenden Länder Deutschland und Frankreich gleich beide Augen zugedrückt hat. Es gilt halt das zu verschleiern, was eigentlich nicht mehr zu übersehen ist. Der Euro ist zu scheitern verurteilt und das nicht erst seit gestern.

Schon kurz nach der Einführung war man sich seitens Gerhardt Schröder darüber im Klaren. Wer darf diese versalzene Suppe wieder auslöffeln, natürlich der Steuerzahler. Zu dumm das hier im Grunde nix mehr zu holen ist. Nun kommt das ach so hilfsbereite China und versucht sich im Grunde einzukaufen und gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Es geht um wirtschaftliche Allmacht. Dabei ist man bereit Regeln zu brechen in einer Art und Weise, die an Dreistigkeit kaum zu überbieten ist.

Hier wird ganz offiziell darum gebeten, bezüglich der Beitrittsregeln zum Weltwirtschaftsmarkt ein Auge zu zudrücken. Denn ökologisch gesehen erfüllt China nur einen von fünf Kriterien, die dazu erforderlich wären. Die Einen finden das alles ganz easy wie Frankreich, Großbritannien oder die Niederlande. Die Anderen sehen diesem Wirtschaftsmonopoly nicht ganz so arglos entgegen.Deutsche Finanzexperten stehen dem eher skeptisch Gegenüber.

Doch wie man es aus der Politik ja bereits zur Genüge kennt, ist erst mal eine Sache im Gespräch, dauert es meist nie länger als zwei Jahre und es ist eine beschlossene Sache. Allerdings wird wohl das Wenigste davon tatsächlich vom Volk beschlossen. Im Allgemeinen sehen etwa 46 Prozent aller Europäer Chinas Aufschwung positiv während gerade die USA ihre Vormachtstellung in der Weltwirschaft als gefährdet ansieht ja mehr noch, 63 Prozent aller Amerikaner sehen China als neue militärische Bedrohung.

Von offizieller Seite her würde China 15 Jahre nach Beitritt der Welthandelsorganisation automatisch der Marktwirtschaftsstatus 2016 anerkannt, doch das dauert den Chinesen wohl zu lange. Auch scheinen hier persönliche Interessen einiger Spitzenfunktionäre in China eine nicht zu unterschätzende Rolle zu spielen. Hier geht’s um Ansehen und Macht und so würde auch Chinas Premierminister Wen Jiabao dieses als politischen Erfolg, vor Amtsaustritt noch gern für sich verbuchen.

Laut Außenminister Yang Jiech und der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton war der vorzeitige Beitritt zur Marktwirtschaft kein Thema. Hier gebe es nichts Konkretes und man erwartet von chinesischer Seite eigene Lösungsvorschläge der Europäischen Union, um diese Krise zu bewältigen.

Wie ein italienischer Diplomat gegenüber der „Financial Times“ meinte, sei das Vorgehen der Chinesen in Europa ein anderes als in den USA, wo man sich mit dem Kauf Milliarden schwerer Staatsanleihen begnügte. Ob dies letztlich hilfreich ist, bleibt fraglich, wie auch die Hintergründe die tatsächlich dahinter stecken.

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geschrieben am 27.10.2011 von Mareike um 15:24 Uhr


Tags: Marktwirtschaft China Finanzkollaps Eurokrise Beitragsbedingungen Europäischen Union Billionenbeträge Steuerzahler Staatsanleihen


Kommentare:

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#2 von Deutschland GHOZU
E-Mail: aut0mat1que@hotmail.de Offline
#1 stimmt genau! stimme dir zu!
Geschrieben am 29.10.2011 - 15:14
#1 von Deutschland TwinStar
E-Mail: marimgroneberg@aol.com Offline
Darüber lässt sich echt streiten. Wenn man sich selbst nicht damit auseinandersetzt kann man darüber kein gescheites Urteil bilden.
Geschrieben am 27.10.2011 - 22:30


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