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Quelle: • Watz

Update:Saubermachen für Bier

Gepostet in: Gesellschaft

Am Mittwoch startet das bundesweit einmalige Projekt mit dem Titel „Pick up“ in Essen. Hierfür wurden zehn Teilnehmer ausgesucht.

Die an diesem Projekt teilnehmen sind Drogen oder aber auch Alkohol abhängig. Da wo sich Drogen und Alkohol abhängige aufhalten, werden die Teilnehmer die Plätze sauber halten und bekommen dafür Bier. Es soll sich hierbei nicht um eine Belohnung handeln, sondern vielmehr soll es darum gehen, das es ein Anreiz für die betroffenen sein soll, so betonte es die „Suchthilfe Direkt“.

Das Ganze soll dazu dienen, das Suchtkranke eine feste Aufgabe haben, wodurch sie zumindest ein Stück weit ihr Selbstbewusstsein zurückerobern, indem sie eine Chance bekommen den Alltag zu meistern. Im Grunde ist es wie ein ganz normaler Arbeitsplatz, da die Teilnehmer einen eigenen Pausenraum sowie Bänke und Spindel bekommen haben.

So haben die Suchtkranken die Möglichkeit, sich wie ganz normale Menschen zu fühlen. Die EBE hat für das Projekt sogar ein festes Schuhwerk sowie Handschuhe und Latzhose dafür bereitgestellt. Die Teilnehmer erhalten für ihren Fleiß drei bis vier Flaschen Bier am Tag und bekommen einen Stundenlohn von 1,25 Euro zusätzlich. Um 10:30 Uhr wird sich zunächst einmal getroffen, um den Tagesablauf zu besprechen. Unter anderem ist geplant den Willy- Brandt- Platz sauber zuhalten.

Darunter fällt natürlich, dass die Arbeiter Kippen, sowie Müll und so weiter wegräumen.In der Mittagspause erhalten die Suchtkranken dann auch noch ein warmes Mittagessen, damit sie gestärkt ihre Arbeit fortsetzen können. Nach getaner Arbeit wird der Lohn der circa 4 Euro beträgt sofort ausgezahlt. Während die Teilnehmer arbeiten, gibt es keinen Schluck Alkohol, sondern erst nach Feierabend. Wenn sie die Arbeit erledigt haben, können sie sich dann duschen und wieder frisch einkleiden.

Am ersten Tag des Projektes sagte eine Teilnehmerin, dass sie nun an einem Platz säße und dabei hochprozentigen Alkohol trinken würde, anstatt dort sauber zu machen. Diese Teilnehmerin sei froh, dass sie dabei sein darf und eine Aufgabe hat, wie sie weiter erläuterte.

Dieses Projekt kann man irgendwo mit Pro und Kontra betrachten, da man auch hierbei denkt, dass die Sucht des Betroffenen in diesem Fall gefördert werden könnte. Wir wünschen den Machern des Projektes auf jeden Fall viel Erfolg und hoffen, dass der Plan der dahintersteckt, aufgehen wird.

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geschrieben am 01.10.2014 von Mareike um 16:47 Uhr


Tags: drogenabhängig Alkohol Bier Teilnehm er Projekt Pick up Essen Tagesablauf Suchtkranken EBE



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